Krönchen
Notiert am Dienstag, 27. Juli 2010 @ 22:29

Das Erstkommunion-Krönchen

Der Beweis
“Du errätst nicht, was ich beim Räumen gefunden habe”, sagte meine Mutter vor einigen Tagen zu mir und hielt mir ein kleines Plastiksackerl vor die Nase. Neugierig, wie ich nun einmal bin, öffnete ich das Sackerl und was sehe ich da? Die kleine weiße Blütenkrone, die ich zu meiner Erstkommunion getragen hatte. Was war ich damals stolz auf meine Krone, denn die anderen Mädchen hatten “nur” die üblichen weißen Reifen mit ein paar Blümchen drauf im Haar. Und nicht nur das. Ich war auch die Einzige, die keine dicken, weißen Strumpfhosen und schwarze Lackschuhe an hatte, sondern weiße Spitzensöckchen und weiße Spangenschuhe trug. Und Handschuhe selbstverständlich, wie es sich gehörte. Und ein chickes, kurzes Kleid mit Vollants und einem Petticoat drunter, dazu ein Bolerojäckchen – ganz Dame eben. Ich habe dieses Kleid, das meine Oma geschneidert hat, geliebt wie kein anderes.
51 Jahre ist das nun her und das Krönchen sieht beinahe aus wie neu. Klar, ein wenig vergilbt ist es schon – wieso sollten auch grad an dem Krönchen die Jahre ganz spurlos vorüber gegangen sein :-)
Feistritztalradweg
Notiert am Dienstag, 27. Juli 2010 @ 00:04
R8, der Feistritztalradweg führt von Krieglach nach Fürstenfeld. Den kleinen Teil von Großwilfersdorf nach Fürstenfeld habe ich mir gestern mal angesehen.
Der Feistritztalradweg
führt durch dichte Fichtenwälder,
und an alten Eichen vorbei.
Kleine Fotopause
Wildromantischer Hochsitz
Im Hintergrund das Dörfchen Maierhofen
Viel Gegend – zugegeben, aber das ist genau das Richtige, wenn man zwischendurch mal den Kopf richtig frei bekommen möchte. Gute 20 Kilometer waren es inklusive kleiner Abstecher abseits vom R8. Hat Spaß gemacht und was mich am meisten verblüfft – ich habe keine Spatzen mit nach Hause gebracht :-)
Familienzuwachs
Notiert am Sonntag, 25. Juli 2010 @ 16:11

Mein erstes Eigenes
Im April habe ich euch ja gesagt, dass ich mir etwas gönnen will, wenn ich erst mal in der Steiermark bin. Gestern war es dann soweit, dass ich mich zu einem Laden am Fuße des Bezirks-Hauptstädtchens aufgemacht habe und dem netten, knackarschigen Verkäufer gesagt habe, dass ich etwas zum Treten für alte Weiber brauche, dass es aber nicht allzu viel kosten dürfe. Grinsend meinte er dann lakonisch: “Also mit Rücktritt”, wartete mein ebenfalls grinsendes “Jawohlja” ab, fischte aus der vierten Reihe von vorne das zweite Teil von rechts heraus und voilà – es ist nun meines. Zugegeben, mein Traumrad ist es ja noch nicht, aber für den Anfang tut es das auch, zumal die Gegend hier ziemlich flach ist und meine Kondition für kleinere Steigungen durchaus ausreicht.
Landregen
Notiert am Samstag, 24. Juli 2010 @ 20:12

Hurra - es regnet!
Seht ihr das? Das ist Regenwasser vom Feinsten! Seit Wochen hat es nicht mehr wirklich ausgiebig geregnet, aber seit heute Mittag tröpfelt das kühle Nass unentwegt sanft vom Himmel. Und nicht nur das – es hat auch merklich abgekühlt. Genau gesagt ist es um 19° kühler geworden, als es in den letzten Tagen war. Wie neu geboren fühlt man sich da, hat aber beinahe ein schlechtes Gewissen, weil der Wetterumschwung gar nicht weit von hier katastrophale Folgen hatte. Als ich gestern Nachmittag von der Arbeit nach Hause gefahren bin, gab es nur einige Kilometer südöstlich von hier noch beinahe unerträglich hohe Temperaturen und einen wolkenlos blauen Himmel. Und eineinhalb Stunden später war alles kaputt – Schaden gut vier Millionen Euro. Schön langsam tun mir die Landwirte hier wirklich Leid – zuerst die Hitze, die die Äcker teilweise verdorren ließ und nun noch der Hagel, der den Rest erledigte. Aber so ist das Leben, da kann man nichts dagegen machen…..
Zwischeneiszeit
Notiert am Montag, 19. Juli 2010 @ 07:03
Unwetter sind uns erspart geblieben, der Regen in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat allen gut getan und die mageren 26° gestern Nachmittag waren wirklich Balsam für Leib und Seele. Doch die Freude war kurz, denn heute sollen wir schon wieder heftig an der 30°-Grenze kratzen und dann geht es Tag für Tag wieder steil bergauf Richtung Unerträglichkeit. Wohl müßig zu erwähnen, dass ich ab Mittwoch Dienst habe und abermals in den Genuss von drei Tagen Gratissauna kommen werde.
Bevor es aber so weit ist, werde ich heute noch ein bisserl im Garten werkeln und die restlichen Balken waschen, damit wir uns nicht weiter genieren müssen, wenn wir die Schoten dicht machen und die Leut’ den Staub auf der Rückseite zu sehen kriegen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mich in den letzten Tagen der Staub weniger gestört hat als das langsame Internet. Bob leidet scheints auch unter der Hitze – seit Donnerstag dümpel ich hier mit EDGE von 236 Komma irgendwas KBits herum, wobei auch hier die Leistung oft nur 25% beträgt. Mühsam das Ganze, aber heute funktioniert das Werkl wieder, HSDPA und 50% ist akzeptabel – hoffentlich bleibt es dabei.

