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Eingeheizt


Was schert mich mein Geschwätz von gestern von wegen, Kamin und Öfchen sollen nun für einige Monate sauber bleiben – draußen pfeift der kalte Wind ums Häuschen, als ob es Herbst würde und nicht Sommer. Pullover und dicke Socken alleine reichen nicht, um mich warm zu halten. Am Vormittag habe ich im Garten herumgewerkelt, aber nach einer Stunde aufgegeben, weil es mich trotz Jacke und Bewegung gefroren hat. Also nix wie rauf auf den Dachboden und Ascheeimer, Schaufel, Bürste und Schürhaken wieder herunter geholt, Holz ins Zimmer getragen und ein nettes Feuerchen gemacht. Langsam wird es wieder erträglich, wenn sich auch die Finger noch immer etwas klamm anfühlen. Das ist halt der Nachteil von dicken, alten Wänden – bis es hier herinnen durch höhere Außentemperaturen wirklich warm wird, dauert es halt. Allerdings habe ich dann im Herbst den Vorteil, dass die Mauern relativ lange Wärme abstrahlen, auch wenn es draußen nimmer so warm ist.

Richtig warm ums Herzerl ist mir jedoch in der vorigen Woche geworden. Verursacht hat diese Wärme ein Mann. Jawohlja – es ist unglaublich, denn nie und nimmer hätte ich damit gerechnet, dass ein Mann noch jemals ein derartiges Glücksgefühl in mir wecken könnte. Aber er hat es getan, er hat mich angelacht und genau jene Worte gesprochen, die eine Frau gerne hört: Alles in Ordnung, alles bestens, der fährt noch gut und gerne 100 000 Kilometer, allerdings sollten wir den Zahnriemen mal austauschen, damit nichts Schlimmes passiert. Ich hätte ihn am liebsten abgebusselt, meinen Automechaniker, aber wir wollen es ja nicht übertreiben – nicht wahr? Irgendwann im Sommer werde ich dann den Fabsi für ein paar Tage in eine Privatklinik für Schönheitsoperationen stecken – ein bisserl liften dort und da, ein bisserl Permanent Make up – nach gut 195.000 Kilometer hat er sich das einfach verdient!

Und wenn ein paar Cent übrig bleiben, kaufe ich mir ein hübsches Kleid und dann sind wir fast wieder wie neu, der Fabsi und ich.


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Was sein muss,


muss sein – am Bügeln führt kein Weg vorbei. Gerne mache ich es ja nicht grad, aber gestern Abend war mir dann doch so kalt, dass ich mich ans Bügelbrett gestellt habe. Die Alternative war einheizen, aber davon habe ich jetzt einmal für eine Weile genug. Dreck macht das Heizen mit Holz nämlich schon, so angenehm die Öfchenwärme auch ist. Am Freitag war der Rauchfangkehrer hier und hat den Kamin sauber gemacht und sauber soll der jetzt auch mal für ein paar Monate bleiben.

Er hilft, wo immer er kann :-)

Nachdem es gestern wieder fast den ganzen Tag geregnet hat, werde ich also heute das gute Wetter nutzen und den Wintermief hier wegmachen. Vor allem die Vorhänge müssen dringendst in die Waschmaschine und die Fenster geputzt werden. Die Möbel habe ich schon von der Wand gerückt, weil es sich in der kalten Jahreszeit hier auf dem Land gerne Spinnen und so Getier dahinter gemütlich machen und das mag ich überhaupt nicht.

Der Fabsi braucht auch wieder eine Generalreinigung, denn morgen geht es in die Werkstätte zum Reifenumstecken, Öl und Ölfilter müssen gewechselt und die Frontscheibe muss auch repariert werden – jedes Jahr das Gleiche mit den doofen Steinschlagschäden. Langsam bewahrheitet sich der Spruch “Loch bei Loch und hält doch.”

Und wenn ich hier fertig bin, gehts drüben bei Mütterchen weiter. Sie erstickt schon im Dreck, hat sie heute Früh festgestellt, weil ich sage und schreibe drei Tage nicht gesaugt habe. Ich Böse aber auch :-)


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Regenwetter-Kontrastprogramm


Sonnengelbe Palatschinken

Ganz klassisch mit Marillenmarmelade und Staubzucker


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Frauen ökonomisch nutzen


Es kommt selten vor, dass es mir die Red’ verschlägt, aber Frau Heinisch-Hosek, unsere “Frauenministerin” hat das geschafft. Sie verstehe die “Mutter bleib beim Kind”-Mentalität von Frauen nicht, sagt sie, denn

“Mittlerweile sollten alle erkannt haben, dass wir das Potenzial von Frauen ökonomisch nutzen müssen”.

Was sind wir Frauen denn noch? Humankapital, das den Nachwuchs möglichst gleich nach der Geburt in staatliche Obhut zur Stimmvieherziehung abgibt um postwendend wieder für die Wirtschaft als kostengünstiges Arbeitstier zur Verfügung zu stehen? Arme Mütter und noch ärmere Kinder, wenn so die Zukunft aussieht!

Zitat und vollständiger Artikel in der Presse


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Nachlese KommentareThemenLesezeichenArchiv

  • Gerlinde meint:

    Gestern war es tagsüber ganz ok, aber seit einer Stunde brennt heute wieder das Feuer im Ofen. Lang...

  • Wienermaedel meint:

    Ja, heizen müssen wir auch und um die pflanzen sorge ich mich schon, kostet schliesslich nicht weni...

  • Gerlinde meint:

    Nana, das hat mit Frühling und so überhaupt nichts zu tun, das ist schlicht und einfach der Plural...

  • Helga meint:

    Da dachte ich gleich "Schon wieder eine die vom ICH auf ein WIR wechseln wird" das ist in letzter Ze...

  • Gerlinde meint:

    Eher wie ein alter Ehemann - er kommt nach Hause, will zuerst seine Essen und dann seine Ruh *g*...

  • Thymi meint:

    Ja, das hab ich mir schon gedacht ;-) Aber sie (Hunde und Katzen) leben ja wie das Kind im Haus, od...

  • Gerlinde meint:

    Ja, hat er, obwohl ich nicht seine Mutter bin :-)...

  • Thymi meint:

    Na, hat Max Dir zum Muttertag ein selbstgefangenes Mäuschen geschenkt? Einen schönen Sonntag! Th...

  • Helga meint:

    Die sind schön aufgegangen Deine Palatschinken und so schön goldig. Kriegst den 1.Preis dafür. ...

  • Gerlinde meint:

    Kann ich verstehen :-)...