COFFEE-TALK

Rumspitz aus Szentgotthárd

Notiert am Donnerstag, 26. Januar 2012 @ 16:19 | 78 x angesehen | 6 Kommentare

Eigentlich wollten wir nur nach Rábafüzes – auf deutsch Raabfidisch – meine Kusine und ich. Wenn ihr euch nun fragt, was man denn ausgerechnet in Rábafüzes wollen kann, den paar Häusern am Popo der Welt, dann lasst euch sagen, dass man in Rábafüzes jede Menge Geld sparen kann und das ist in Zeiten wie diesen nicht grad zu verachten. Zuerst haben wir den Zigarettenladen ausgeräumt und dabei knapp 50%  gegenüber der gleichen Menge an Zigaretten bei uns, gespart. Dann hab ich gleich noch bei “meiner” Zahnklinik vorbeigeschaut um den vorletzten Termin für meine Zahnderl zu machen – also wieder gespart. Zuletzt wollten wir noch auf dem kleinen Markt in Rábafüzes Körbe, Besen und Blumentöpfe erstehen. Da haben wir 100% gespart, weil der Markt am Donnerstag nicht geöffnet hat. Also mussten wir ein kleines Stückerl weiter nach Szentgotthárd zum großen, neuen Markt. Am Parkplatz hat uns beinahe der Wind umgeweht und kalt war es, dass uns trotz der dicken Mäntel die Ganserlhaut aufgefahren ist. Plötzlich stieg uns gar feiner Duft in unsere kalten Näschen. Ich schau meine Kusine an und sie schaut mich an und in nullkommanix sind wir schon im warmen Restaurant gesessen und haben die Speisenkarte studiert.

Elfi hat sich für gebackenen Hecht entschieden und ich habe Zander mit Speck und Pilzen bestellt. Das Essen war flott auf dem Tisch – in XXL Portionen. Zum Glück hatten wir nur eine Portion Bratkartoffeln für uns beide als Beilage geordert, aber nicht mal die konnten wir aufessen. Die Somloer Nockerl, die wir anfangs als Nachtisch bestellen wollten, haben Pech gehabt – die müssen bis zum nächsten Besuch warten. Dann werde ich nur eine Fischsuppe essen, damit die süße Schweinerei noch Platz hat.

Rumspitze aus Szentgotthárd

Vollgestopft, wie wir waren, haben wir den Markt gestrichen und sind stattdessen ins Städtchen marschiert. Und was läuft uns da über den Weg? Stimmt, eine kleine Konditorei mit verlockend aussehendem Hüftgold. Also nix wie hinein, denn schließlich müssten wir eh für Mütterchen etwas mitbringen – oder so. Kusinchen ist letztendlich mit sage und schreibe 12 Cremeschnitten in verschiedenen Ausführungen aus dem Laden marschiert und ich mit sechs dieser großen Rumspitze. Mutti hat bereits zwei der Cremeschnitten probiert und für extrem gut befunden, aber mich dürft ihr nicht fragen – noch bringe ich weder eine Cremeschnitte noch einen Rumspitz hinunter. Beim Fernsehen am Abend, vielleicht – ich glaub, ich brauch einen Schnaps *g*

Nightrace in Schladming

Notiert am Dienstag, 24. Januar 2012 @ 14:17 | 79 x angesehen | 4 Kommentare

Irgendwie habe ich heute Feiertag – lange geschlafen nach dem gestrigen langen Dienst, ein bisserl eingekauft, dann bei meiner Kusine Kaffee getrunken und gleich das Mittagessen mit heim bekommen. Kusinchen hat gestern schon Hasengulasch vorgekocht und weil genug davon da war, haben Mütterchen und ich auch davon abgekommen. Ich brauchte daher zuhause nur die vier Scheiben gebackene Semmelknödel, die ich noch eingefroren hatte, aus dem Gefrierschrank nehmen und schon stand ein prima Mittagessen auf dem Tisch.

Mutti hält jetzt ihr Mittagsschläfchen und ich nutze die freie Zeit, um euch wieder einmal mit meinen geistigen Ergüssen zu erfreuen. Nebenbei trinke ich noch eine Tasse Kaffee, beiß lustvoll ich meinen Ströck-Krapfen, den ich am Vormittag ergattern konnte und bereite mich innerlich schon mal auf heute Abend vor. Da habe ich heuer nämlich wirklich einmal Glück gehabt, dass ich am Tag des Nacht-Slaloms in Schladming keinen Dienst habe und so nach Langem wieder einmal in den Genuss komme, das ganze Rennen zu sehen. Und darauf freue ich mich wirklich. Kitzbühel gut und schön, ganz nett – aber Schladming, das hat wirklich was. Naja – Steirer halt *g*

Ich hoffe nur, dass es nicht kracht wegen der blöden Einfädlerei bei den Slalomfahrern. Keine Ahnung, wieso da Einige glauben, Rabatz machen zu müssen. Es liegt doch in der Natur der Sache, dass es bei der heutigen Slalomtechnik zum Einfädeln kommen kann. Meistens ist die Situation eh eindeutig und dann ist eben Schluss mit dem Lauf. Und wenn es nicht so eindeutig ist und der Rennläufer nichts davon mitbekommt, dann gibt es halt anschließend eine Disqualifikation und ein Strafgeld von 999 Euronen.  Es steht doch eh neben jedem Tor ein Torrichter und Videoaufzeichnungen gibt es auch. Die Streitereien um dieses Thema sind doch mehr als entbehrlich und die – angebliche – Abmachung, dass der Rennläufer freiwillig den Lauf stoppt, wenn er sich nur zu 90% sicher ist, dass er das Tor korrekt passiert hat, ist einfach lächerlich. Herrschaften, das sind Profisportler – was soll der Sch….! Das wäre ja genau so, als ob man vom Sebastian Vettel verlangen würde, das Rennen freiwillig aufzugeben, nur weil er sich nicht ganz sicher ist, ob er einen anderen Wagen korrekt passiert hat oder nicht. Mann o Mann.

Egal, ich drücke unseren “Problemkindern” – dem Marcel Hirscher und dem Felix Neureuther – mal ganz fest die Daumen, dass sie nicht aufs Stangl steigen – allen anderen natürlich auch. Sag ma mal – fast allen – der Herr Kostelic ist eh von Natur aus so super toll, dass er auf meine kleine Hilfestellung bestimmt nicht angewiesen ist. Ich wünsche ihm aber nix Böses – möge der Bessere gewinnen, selbst wenn er Kostelic heißen sollte :-)

Der Kas mit Käse und Milch

Notiert am Samstag, 21. Januar 2012 @ 09:47 | 148 x angesehen | 9 Kommentare

Bei jedem Wocheneinkauf ärgere ich mich seit langer Zeit wegen des Käses. Auf beinahe jeder Packung prangt groß und deutlich der Hinweis auf Laktosefreiheit.

Laktosefreier Käse

Laktose ist ein Bestandteil der Milch, den Menschen aus Regionen ohne Milchtierhaltung schlecht oder gar nicht vertragen. In unserem Lebensraum ist Milch allerdings ein Grundnahrungsmittel und wird vom Großteil der Bevölkerung auch gut vertragen. Seit einigen Jahren trennt man aber auch hier die Laktose aus der Milch und einige Käse-Sorten sind überhaupt nur noch laktosefrei erhältlich, sind durchwegs trocken und krümelig und haben kaum noch den vormals sortentypischen Geschmack. Das Gleiche gilt auch für die Milch. Habt ihr schon einmal laktosefreie Milch probiert? Schmeckt nach nix – da kann ich doch gleich Wasser statt Milch nehmen.

Mir ist vollkommen klar, dass auch Menschen mit Laktoseunverträglichkeit ein Recht darauf haben, Milchprodukte zu konsumieren, weshalb sie auch laktosefrei angeboten werden sollen. Ich sehe allerdings nicht ein, dass man beinahe nur noch laktosefreie Produkte auf den Markt bringt. Zum Einen, weil Geschmack und Konsistenz unter dem Laktoseentzug leiden, zum Anderen, weil man dadurch eventuell auch den künftigen Generationen in unseren Breiten eine Laktoseintoleranz anzüchtet, was ja nicht Sinn der Sache sein kann.

Körperpuder

Notiert am Mittwoch, 18. Januar 2012 @ 23:09 | 128 x angesehen | 2 Kommentare

Es gibt Dinge, von deren Existenz ich zwar wusste, die ich aber noch nie ausprobiert hatte. Körperpuder zum Beispiel kannte ich nur aus der Babypflege in Form von Babypuder. Nun bin ich aber vor einigen Wochen zufällig bei Müller über eine blaue Dose gestolpert, die herrlich duftendes Körperpuder enthält. Gekauft habe ich sie eigentlich nur wegen des Duftes, weshalb ich zuerst auch ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich nicht wusste, was ich denn letztendlich damit anfangen sollte.

Nachdem das bloße an der geöffneten Dose Schnuppern ja nicht das Gelbe vom Ei ist, habe ich das Puder als Deo-Ersatz ausprobiert – was soll ich sagen – es klappt prima und der Duft hält genau so lange wie der eines üblichen Deo-Sprays. Zumindest jetzt in der kühlen Jahreszeit werde ich dabei bleiben – wie es im Sommer mit dem Puder klappt, wird sich weisen. Bei Lush soll es übrigens einen Körperpuder geben, der Feuchtigkeitskügelchen enthält und die Haut nicht austrocknet. Diesen Austrocknungseffekt habe ich zwar bei Felce Azzurra  nicht feststellen können, aber ausprobieren könnte ich den Puder von Lush doch einmal. Beim nächsten Wien-Besuch werde ich da mal vorbei schauen und probeschnuppern.

 

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