Grießkoch -

Notiert am Mittwoch, 14. Mai 2008 @ 22:35

zum besseren Verständnis für meine deutschen Leserinnen und Leser – Grießbrei – hat sich heute tagsüber in meinem Oberstübchen breit gemacht. Noch dazu ganz ohne Schokoladeflocken und Preiselbeerkompott dran. Schlimm, wenn sich Gedankenfitzelchen nicht zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfinden wollen und wenn es einigen doch gelingt, diese in der Pampe stecken bleiben, hilflos herumrudern und letztendlich doch die Patschen strecken müssen. Gut, dass es solche Tage nicht oft gibt – jetzt mach ich mal Kaffee :-)


13 Kommentare zu Grießkoch -

  • tarambora sagt:

    die deutsche Tarambora versteht den Hinweis auf die deutschen Leser leider nicht. Auch in Deutschland gibt es schon Grießbrei :-D

    Ja, mach mal Kaffee. Für mich bitte auch ;-)

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  • mamame sagt:

    ich als deutsche Leserin versteh den Hinweis ganz locker, hab doch keinen Grießbrei im Oberstübchen :-)

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  • Helga sagt:

    Ich als Österreicherin versteh ganz gut weil Grießkoch
    besser klingt und schmeckt als Grießbrei. Das klingt so geschwollen. Wir Kinder sind mit Grießkoch aufgezogen worden.

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  • tarambora sagt:

    oh? Grießkoch ist sowas wie ähnliches wie Grießbrei? “Grießkoch” hab ich nie zuvor gehört ;-)

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  • Gerlinde sagt:

    Jo, tarambora, Grießkoch = Grießbrei auf österreichisch :-)

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  • tarambora sagt:

    mit dem neuen Wort “Grießkoch” hat mir total der Bezug zum Text gefehlt. Mein Wiener Ex-Mann hat mir andere Wörter beigebracht. Unvergessen: die Ananasfelder (die wir eigentlich Erdbeeren nennen) :-D

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  • Gerlinde sagt:

    Das muss aber schon einige Zeit her sein, allerdings kann ich mich auch noch daran erinnern, dass vor vielen Jahren – zumindest in der Steiermark – die neuen Erdbeersorten “Ananaserdbeeren” genannt wurden. Zu den Sorten, die in den alten Bauerngärten wuchsen, sagte man “Pröbstlinge”. Allerdings heißen die Erdbeeren auf dem Land auch heute noch Pröbstlinge- sprich Prebstling.

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  • tarambora sagt:

    Sehr lange! Wir haben uns 1988 schon getrennt und die Ananas waren in der Gegend um Wr. Neustadt. “Pröbstling” habe ich auch noch nie gehört, aber ich schließe es nicht aus, daß die ganzen alten Bayern das Wort auch kennen. Ich bin ja “nur” eine Münchnerin.

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  • Gerlinde sagt:

    Ich denke auch, dass “Pröbstling” nur regional verwendet wird, in der Ost- und Südoststeiermark ist er umgangssprachlich aber nach wie vor üblich.

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  • Coffee-Talk sagt:

    [...] Coffee-Talk Wiener Kaffeehausplaudereien « Grießkoch – [...]

  • Gerlinde sagt:

    @Helga: Jo, ich mag Grießkoch auch jetzt noch hin und wieder – das ist ein richtiger, kleiner Seelentröster :-)

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  • Karl H. sagt:

    Grießkoch und Ananas – diese Ausdrücke sind für mich schöne Kindheitserinnerungen!

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  • LillY sagt:

    In Wien wird noch immer Ananas zur Erdbeere gesagt. Das ist ein speziell Wiener Ausdruck. Ananaserdbeere ist so gut wie Sparkassenbüchl. Und Grießkoch wäre eine Idee, aber bitte mit Zimt oben drauf.

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