Frühmorgens in Schönbrunn
Notiert am Dienstag, 22. Juli 2008 @ 10:32
Auf die Gloriette hab ich es heute Morgen doch nicht geschafft. Nicht, weil es mir an Kondition gemangelt hätte, sondern weil ich Dussel übersehen hatte, dass der Akku meiner Digi schon ziemlich leer war und ich dann doch keine Lust hatte den Berg zu erklimmen und keine Fotos von oben mitbringen zu können.
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Aber ein schöner Morgenspaziergang war es allemal, denn außer einigen Joggern, vielen Eichhörnchen und den Gärtnern war niemand anzutreffen und man konnte sich in Ruhe die Schönheit des Schlosses und der Parkanlagen zu Gemüte führen, seinen Gedanken freien Lauf und den Duft des frisch gemähten Grases in die Nase steigen lassen. Dann hab ich mich noch in die Büsche geschlagen und die unscheinbare Stelle aufgesucht, die dem Schloss und dem Park seinen Namen gibt – den schönen Brunnen:

Die Erklärung dazu hab ich der Homepage von Schloss Schönbrunn entnommen, denn ich muss ja das Rad nicht neu erfinden :-)
In der Ecke eines Heckenganges gelegen, wurde das vom Hofgärtner Steckhoven errichtete erste Brunnenhaus im Jahre 1771 durch einen Neubau ersetzt, den der Hofarchitekt Isidor Canevale ausführte.
Das Brunnenhaus in Form eines quadratischen Pavillons ist an der Vorder- und Rückseite jeweils durch einen Rundbogen geöffnet, im rückseitigen Rundbogen befindet sich die von Wilhelm Beyer geschaffene Figur der Egeria über einem Brunnenbecken. Sie hält eine Vase in der Hand, aus der sich das, einst am Wiener Hof so sehr geschätzte Quellwasser in das Becken ergießt.
Die Fassade des kleinen tempiettoartigen Gebäudes ist mit einer tropfsteinartigen Oberfläche gestaltet, ebenso wie der Dreiecksgiebel und die mit Vasen bekrönte Flachkuppel, während der Architrav mit Muscheln verziert ist. Auch im Inneren sind die Wände mit Tropfsteindekor versehen, die Ecken sind mit Schilfbündel und die Decke mit Blumengirlanden geziert. In eine der Wände ist die Steinplatte mit dem gekrönten „M“ eingelassen, die auf die Entdeckung des Schönen Brunnen durch Kaiser Matthias verweist.
So, das wars von meinem heutigen Fitmarsch und morgen gehts, so das Wetter mitspielt, auf die Gloriette – der Digi-Akku ist schon eifrig am Laden :-)
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9 Kommentare zu Frühmorgens in Schönbrunn


was für ein romantisches Plätzchen. Wunderschön.
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sehr schöne Fotos hast Du uns mitgebracht und durch den Frühbesuch, so ganz ohne Menschenmassen, einfach toll!
Da bekomme ich echt Lust, noch einmal nach Wien zu reisen ;-)
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Danke für die prachtvollen Fotos, ich kann das Vogelgezwitscher direkt hören……
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Hallo Gerlinde!
Ich hab ein bißchen was aus diesem Beitrag soeben in einem Beitrag von mir verwendet:
Ich hoffe, das ist dir recht – darfst mich zensurieren oder auch nur kommentieren!
LG ANdreas
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Alles ok. Andreas – ich hab meinen Senf bei dir schon abgeliefert :-)
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Guten Tag Gerlinde
So schöne Bilder von Deinem Morgenspaziergang! Da würde ich gerne mal in Original mitkommen. Das ist lange her, dass ich in Schönbrunn war. In Wien vor gut einem Jahr mit einer Freundin aus Krems. Da haben wir uns einen schönen Tag gemacht.
Lieben Gruss aus Zürich
Elfe
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Wenn ich so das mittlere Bild betrachte, dann würde ich mich umdrehen und entweder Richtung Stadtbahn Schönbrunn oder Hietzing auf ein Kaffeetscherl gehen, aber da hinauf? Hab ja beim Spazierengehen keine Steigeisen mit.
Und sag’ was sind denn das für Bälle auf den Bäumen am letzten Bild ?
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@Elfe: So ruhig wie auf diesen Bildern ist es aber wirklich nur am frühen Morgen. Jetzt im Sommer werden die Tore um 6 Uhr geöffnet, kurz vor sieben war ich da und da herrscht tatsächlich noch Ruhe. Ab zehn wird es dann voll und dann ist die Stimmung eine ganz andere.
@Kurt: Ach geh, so steil ist das auch wieder nicht – ich muss ja nicht rennen, sondern kann es langsam angehen. Was meinst du mit Bällen? Die halbreifen Kastanien? Die Bäume sind ruseldick voll damit – da werden sich die Eichkatzerln im Herbst freuen :-)
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Mein Gott ist das schön!
Aber wie man sieht, ist der Himmel in Wien auch nicht blau.
Wir sitzen in der geheizten Stube und schauen in die wolkenverhangene Landschaft.
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