Langsam wird es ernst
Notiert am Montag, 31. Mai 2010 @ 18:02
mit dem Auszug aus dem gelobten Land. Heute Morgen habe ich Modem und Router abgebaut und zu UPC zurückgebracht. Anschließend war ich bei der MA 46 wegen der Parkverbotstafeln, damit der Möbelwagen am 12. direkt vor dem Haus parken kann.
Angesucht um die Bewilligung habe ich schon vor einer Woche, aber der Bescheid war noch immer nicht da. Aber wenigstens haben sich die Beamten gefreut, mal ein menschliches Wesen zu sehen, denn die scheinen nicht grad in Arbeit zu ertrinken. Das Mädl an der Kasse, an der man die Gebühren für die Bescheide entrichten muss, hat hochkonzentriert in einem Buch gelesen und die beiden netten Herrn haben sich rührend um mich bemüht. Wirklich, die sind zerflossen vor lauter Liebenswürdigkeit und haben mir geduldigst erklärt, dass so etwas halt seine Zeit brauche, aber sicherheitshalber wolle man doch in die Mappe schauen, ob vielleicht doch…
In der Mappe lagen zwei A4-Blätter, eines davon war mein Antrag, aber leider – noch nix da von oben. Macht ja nix, habe ich gemeint, ich schicke dann halt eines meiner Kinder vorbei, um den Wisch abzuholen, wenn er denn da sei. Entsetzen in den Augen der netten Herrn – das ginge ja überhaupt nicht, denn dann müsste ich erst eine Ermächtigungsantrag einreichen für denjenigen, der den Bescheid abholen würde, denn es seien ja Pflichten damit verbunden und zudem würde das die Sache extrem verlangsamen und dann würde das mit Termin 12. Juni nimmer halten. Naja, die zwei können ja nichts dafür, also bleibe ich freundlich und strahle sie an, dass ich mir dann eben am 9. frei nehme, in der Früh nach Wien flitze, den Bescheid abhole, bezahle, die Tafeln aufstelle, alle im Bereich parkenden Autos bei der Polizei anmelde und dann wieder zurück düse um Donnerstag und Freitag zu arbeiten. Am Samstag Früh stehe ich dann wieder um sieben auf der Matte, wenn der Möbelwagen kommt. Wozu, frag ich mich, muss man für das Aufstellen dieser Tafeln ordentlich löhnen, wenn man die ganze Arbeit damit dann doch selber machen muss?
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8 Kommentare zu Langsam wird es ernst


Bei uns machen das die Umzugsunternehmen selbst, also den Antrag auf das Aufstellen der Schilder. Und das Aufstellen machen die auch selbst. Ich vermute, dass jedes Unternehmen solche Schilder im Lager hat.
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Ach ja, damit bewahrheitet es sich wieder: Wien ist anders!
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Bei mir war die Sache mit den Schildern im Service mit drin.
Obwohl ich auch nicht unbedingt glaube, daß die Amtsmühlen in Deutschland schneller mahlen … ;-)
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Ich denke schon, dass die Umzugsunternehmen einen recht guten Draht zu den Behörden haben und für sie ein vereinfachtes Verfahren möglich ist.
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Hast Du Amtwort auf Deine Fragen warum Du das machen musst bekommen?
Du bist also im Endspurt und stehst in den Startlöchern.
Alles Gute. Lg.Helga
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Behörden werden sich niemals ändern, da hat es gar keinen Sinn nach dem “warum” zu fragen. “Das haben wir schon immer so gemacht.” – “Das haben wir noch nie so gemacht.” – “Da könnte ja jeder kommen.”
Also brav Antrag stellen, Gebühren zahlen und warten …
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Es gibt doch keinen Umzug wo alles Glatt läuft. Kaputte Kisten, Probleme mit den Behörden und und und…
Aber ” ALLES WIRD GUT” wenn man hartnäckig bleibt!
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dieser Behördenkram ist immer lästig. Ich drück die Daumen, das alles klappt!
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